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Das Projekt
Der SurTec-Neubau in Zwingenberg ist Teil eines öffentlich geförderten Projektes des
Bundesministeriums für Wirtschaft, vertreten durch seinen Projektträger BEO - Biologie,
Energie, Ökologie im Forschungszentrum Jülich, heute ptj = Projektträger Jülich.
Gefördert wurden hierbei die gesamte Planung und die wissenschaftliche Begleitung, jedoch nicht
das Material wie etwa besondere Baustoffe, dickere Isolierung, Spezialgläser, vakuumgedämmte
Türen u.ä..
Es handelt sich um einen Teilbereich des 4. Programmes
Energieforschung und Energietechnologien
Erläuterung zum Programm:
Die Bundesregierung hat sich wiederholt verpflichtet, bis zum Jahre 2005 die energiebedingten
Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid gegenüber 1990 um 25 % zu verringern. Vor diesem
Hintergrund ist es vorrangiges Ziel der Forschungsförderung im Energiebereich, die notwendigen
Voraussetzungen zu schaffen, um alle aus heutiger Sicht erforderlichen Technologien und Optionen, die
zu einer nachhaltigen Verringerung der energiebedingten Umwelt- und Klimabelastungen beitragen
können, zu entwickeln und bereitzustellen. Darüberhinaus ist es ein weiteres Ziel des
Energieforschungsprogramms, einen Beitrag zur Modernisierung der Volkswirtschaft und zur Sicherung des
Technologiestandorts Deutschland zu leisten und die Exportchancen in einem wichtigen Zweig der
deutschen Wirtschaft zu verbessern.
Die folgenden Leitprojekte gehören zu diesem Programm:
- Leitprojekt Energie: "Energieerzeugung und -speicherung für den dezentralen und
mobilen Einsatz"
- Förderprogramm "Sonne in der Schule" (Photovoltaikanlagen) als Teil des
BMWi-Förderprogramms "Erneuerbare Energien"
- Förderkonzept "Solaroptimiertes Bauen"
- Förderprogramm "Solarthermie 2000"
- Förderkonzept "Energetische Verbesserung der Bausubstanz"
Erläuterungen zum
Förderkonzept "Solaroptimiertes Bauen"
Dieses Förderkonzept befaßt sich mit der passiven Solarthermie
zur Raumwärmegewinnung. Die Forschungsarbeiten werden ergänzt durch eine Serie
größerer Demonstrationsbauvorhaben.
Die generellen Zielsetzungen des Förderkonzeptes sind:
- Überwiegend bereits in der Entwicklung befindliche Technologien für
zukünftige solaroptimierte Niedrigenergiehäuser bis in die Nähe der
Marktreife weiterzuentwickeln,
- Prototypen von solaroptimierten Gebäuden zu schaffen, die sowohl der technischen
Erprobung und weiteren Verbesserung dienen, als auch eine besondere Vorbildfunktion und
Signalwirkung ausüben sollen.
- Praxistaugliche Planungshilfsmittel zu erarbeiten, die es erlauben, das derzeitige
Expertenwissen einem größeren Kreis von Architekten und Fachingenieuren
zugänglich zu machen.
Das Teilkonzept 3: Solar optimierte Gebäude mit minimalem Energiebedarf
ist der zentrale Teil des Förderkonzepts. Es soll
insbesondere die Planung einer Serie von Prototyp-Gebäuden als forschungsintensive
Demonstrationsbauvorhaben gefördert werden, die als Neubauten (Nicht-Wohnungsbau, mindestens
1000 qm BGF) einen Gesamtenergiebedarf (einschließlich Elektrizität) von weniger als
70 kWh/qm·a erreichen sollen.
Die meisten Bauvorhaben wurden bereits abgeschlossen. Ein
Forschungsbegleitprojekt zum gesamten Teilkonzept 3 analysiert die Vorhaben, dokumentiert die
Ergebnisse und arbeitet sie für die Lehre an Hochschulen auf.
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Fabrik als Passivhaus: Ziele
Fabrik als Passivhaus heißt, das Konzept im Industriebau zu
verwirklichen. Die Integration von Büro, Labor, Produktion, Lager, Versand in einer
Klimahülle stellt besondere Anforderungen, ermöglicht es aber, den Produktionsprozeß in
das energetische Konzept einzubeziehen.
In der chemischen Industrie wird Luft stark abgesaugt, daher bestehen
extreme Ansprüche an Luftführung und Wärmerückgewinnung. Neu entwickelt werden
außerdem u.a. Pfosten/Riegelkonstruktion, hochwärmegedämmte Verladeeinrichtung,
Detaillösungen zur Vermeidung von Wärmebrücken, Regelung lufttechnischer Einrichtungen,
Wassersparkonzept.
Eine wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die TU Darmstadt, das
Passivhausinstitut, Darmstadt und das Fraunhofer ISE - Institut für Solare Energiesysteme,
Freiburg.
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Projektbeteiligte
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Bauherrin
Nutzungskonzept; passivhauskompatible Prozeßtechnik, Öffentlichkeitsarbeit
SurTec Deutschland GmbH
Dipl.-Ing. Patricia Preikschat, Dipl.-Ing. Gerhard Jammer
SurTec-Straße 2
64673 Zwingenberg
Tel.: 06251/171-733
Fax: 06251/171-844
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Architekt
Projektleiter, Gesamtplanung, Detailkonzepte und Bauüberwachung
Atelier für Architektur und Städtebau
Dipl.-Ing. Architekt Martin Zimmer
Wienerstraße 60
64287 Darmstadt
Tel.: 06151/425729
Fax: 06151/423797
eMail: ArchitekturMZ@t-online.de
homepage: http://www.ArchitekturMZ.de
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Gebäudetechnik
Lüftungsplanung, energietechnische Berechnungen
Inplan
Dipl.-Ing. Norbert Stärz
Bahnhofstraße 49
64319 Pfungstadt
Tel: 06157/97120
Fax: 06157/990117
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Beratung
Meßtechnik und Simulation
Passivhausinstitut
Dr. Wolfgang Feist
Steubenplatz 12
64293 Darmstadt
Tel.: 06151/82699-0
Fax: 06151/82699-11
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Bauphysik
Stoffstrombilanzen, Effizienzbetrachtung
Technische Universität Darmstadt, Institut für Statik
Dipl.-Ing. Harald Kloft, Dipl.-Ing. Sabine Giebenhain
Alexanderstraße 7
64287 Darmstadt
Tel.: 06151/16-2537
Fax: 06151/16-2338
eMail: Kloft@hrz1.hrz.tu-darmstadt.de
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